Der eine hat die Lizenz zum Töten. Ich für die Rennstrecke. Teil 2: Taxi, Teilejagd und Strom auf Raten.

  Ein paar Stunden vorher – Freitagmorgen. Als ich am Freitagmorgen im Taxi zur Rennstrecke saß, fühlte sich das an wie ein Paralleluniversum: Ich war eigentlich auf dem Weg zur Rennlizenz – also zu etwas, das nach Kontrolle, Präzision und „ich hab mein Leben im Griff“ riecht. Und trotzdem saß ich in einem Taxi, während mein Auto sechs Kilometer entfernt irgendwo stand und sich vermutlich gerade selbst bemitleidete. Die Straße nach Posen war harmlos. Das Taxi war leise, warm, zuverlässig. Ich merkte, wie mein Körper bei jeder normalen Beschleunigung kurz irritiert war – als würde er fragen: „Moment… das geht auch ohne Drama?“ Ich lehnte den Kopf an die Scheibe und starrte raus, und irgendwo zwischen Müdigkeit und Adrenalin tauchte ein Gedanke auf, der mir unangenehm war: Vielleicht wird das heute sogar… einfach. Zum Glück ist Tag eins Theorie. Kein Auto nötig. Kein Starten. Kein Strom. Keine 14-Volt-Hoffnung. Nur Unterricht. Regeln. Flaggen. Verhalten. Sicherheit. Dinge, die ...

Der Urknall an der Tanke

 

Da es angeblich keine Zufälle im Leben gibt,
war es wohl Schicksal, dass mir eine Zeitschrift in die Hände fiel,
mich inspirierte – und auf eine Laufbahn rund um den Planeten Namens "Abenteuer" schickte.
Den Orbit habe ich seitdem nicht mehr verlassen.

Es ist Herbst 2010.
An der Tankstelle fällt mir die aktuelle Ausgabe der „MotorManiacs“ in die Hände.
Darin – unter anderem – ein Bericht über eine Schrottrallye in Polen.

„Wow... geil... da muss ich mitmachen!“     hier geht es weiter

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